Die erste und beste Informationsquelle ist natürlich immer die Front, in unserem Fall also andere Hundebesitzer (im besten Fall eines Labrador Retrievers), Tierärzte, Fachangestellte guter Zoohandlungen und Tiermärkte. Und dennoch: mit der Zeit werden Sie feststellen, dass Sie viel Verwirrung und das eine oder andere Mal auch einen überstürzten Tierarztbesuch vermeiden können, wenn Sie sich ein gutes Buch anschaffen.
Natürlich ist der Markt wie in jedem Segment auch im Falle der Labrador Retriever restlos gesättigt und überstrapaziert – leider auch von vielem Schund und “unnützem” Einer- und Allerlei. Wir haben uns im Laufe der Jahre jede Menge Bücher angeschafft und die Erfahrung gemacht, dass Weniger wie allzuoft im Leben manchmal Mehr ist.
Zwei Bücher werden Ihnen in jedem Fall weiterhelfen und die stellen wir Ihnen hier vor.
Buch Numero Uno ist die Enzyklopädie des Labradors, herausgegeben u.a. von Royal Canin.

Enzyklopädie des Labradors
Jetzt können Sie berechtigterweise aufstöhnen und sagen: “Nicht noch ein dubioses Werbemachwerk einer Hundefuttermarke!”, aber weit gefehlt. Dieses Buch ist gleichermaßen Bibel, Tora und Koran des Labrador Retriever-Besitzers. Es enthält übersichtlich abgreifbar einfach jedwede Information über den Labrador Retriever, die Sie im Laufe der Zeit benötigen werden. Es ist nicht nur vorbildlich übersichtlich strukturiert sondern bietet gut geschriebene Texte und verständliche Anleitungen, Tipps und Tricks zu allen möglichen Problemfällen und dem Umgang mit der liebevollsten Hunderasse der Welt. Es ist um Meilen besser als der Großteil der “unabhängigen” Literatur über den Labrador. Nicht umsonst widmet sich Royal Canin auf einem mehrere Hektar großen Hundepark der Erforschung u.a. von Labradoren und gilt unter internationalen Tierärzten als die Instanz und wissenschaftliche Ressource in Sachen Retrieverhaltung und -Forschung.
Das zweite und einzige zusätzliche Werk, das Sie benötigen, heißt “Die Hündin”. Es beschäftigt sich auf einer übersichtlichen Seitenzahl mit den Besonderheiten des weiblichen Hundes und beschränkt sich nicht auf die Betrachtung einer spezifischen Hunderasse. Vielmehr zeigt es informativ und flüssig geschrieben, welche Besonderheiten den weiblichen Hund ausmachen und auf was Sie als Frauchen und Herrchen besonders achten sollten.

Die Hündin
Wir empfehlen Ihnen die Anschaffung zumindest der Enzyklopädie und später auch des zweiten Buches. Insofern Sie auf manche durchaus interessante Fotosammlungen und regelmäßig erscheinende internationale Retriever-Magazine verzichten können (welche sowieso eher für Züchter interessant sein dürften), können Sie sich dann Anschaffungen von Literatur in Zukunft “schenken”. Alles, was über das Ihnen so zur Verfügung stehende Wissen hinausgeht, sollten Sie bei einem Tierarztbesuch bei Auftreten von speziellen Problemen erfragen.