Wir erheben eine Schutzgebühr pro Welpe, sowohl im Interesse der kleinen Racker als auch um unsere Aufzuchtkosten zu decken. Die folgenden Kosten entstehen im Laufe der Aufzucht:
- tierärztliche Schwangerschaftsuntersuchung von Wilma
- tierärztliche Untersuchung der neugeborenen Welpen
- wöchentliche Nachuntersuchungen der Welpen
- zwischen 4 und 5 Entwurmungen pro Welpe bis zur Abgabe
- Enduntersuchung direkt vor Abgabe durch unseren Tierarzt
- 1. Grundimmunisierung gegen Parvovirose und Zwingerhusten
Die 2. Grundimmunisierung darf der Tierarzt nach der aktuellen Veterinärsverordnung erst mit Ablauf der 12. Lebenswoche des Welpen vornehmen - Impfpass
- Kosten des Spezialfutters (hochwertigstes Bio-Welpenfutter auf dem Markt)
- Kosten des Spezialfutters für Wilma
- diverse Kleinigkeiten wie Welpenausführwagen, Babyspielzeug
Die Schutzgebühr pro Welpe beträgt 500 Euro. Diese Schutzgebühr ist nicht verhandelbar. Bitte berücksichtigen Sie das, bevor Sie eine Anfrage überstellen. Wir zielen nicht auf einen Käuferkreis ab, der einen Hund wegen eines “guten Preises” abnimmt sondern vielmehr aufgrund seiner qualitativ hochwertigen Aufzucht und seiner exzellenten Anlagen sowie seines Wesens und des Wesens seiner Eltern. Entsprechend wählen wir natürlich den Kreis der Interessenten. Wir bitten in dieser Angelegenheit um Ihr Verständnis.
Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt unsicher sein, empfehlen wir Ihnen, folgende Seiten genau zu studieren. Es handelt sich nicht etwa um Einzelfälle, sondern um genau jene Lock-Anzeigen, die täglich in Online- und Tageseinzeigen zu Tausenden eingekreist werden.
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
Beispiel 4
Interessant ist auch dieser Film. Sie sollten ihn sich unbedingt anschauen. Leider ist er aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein,wir haben hier einmal umfassend Video-Reportagen zu den Fallen im Hunde-Handel zusammengestellt.
Wichtige Informationen
500 Euro entspricht dem handelsüblichen Preis für einen gesunden, sozialisierten Labrador Retriever ohne Papiere, er liegt sogar unter dem üblichen Niveau. Angebote aus dem Internet oder aus Zeitungen, die Ihnen Labradore und andere Rassehunde für 200 oder 300 Euro versprechen, sind Angebote dubioser “Züchter”, oft aus europäischen Nachbarländern wie Polen oder der Tschechischen Republik. Diese Tiere wachsen unter unmöglichen Bedingungen auf, sind oft schwer krank und müssen nicht selten wenige Wochen nach dem Kauf eingeschläfert werden oder quälen sich ein Leben lang mit nicht zu therapierenden Schäden. Heute sind diese “Züchter” wegen ihrer zu Recht anhaltend schlechten Publicity dazu übergegangen, ihre Tiere über deutsche Mittelsmänner zu veräußern. Nicht selten stocken sogar Züchter dubioser Zuchtverbände ihre eigenen Würfe mit Billigtieren auf, um ihren Gewinn zu maximieren. Hierzu gibt es Berichte verschiedener unabhängiger Medien und Tierschutzvereine. Abgesehen davon erhalten diese vermeintlich ach so preiswerten Welpen außer gefälschten Impfpapieren keine tierärztliche Versorgung bis zu ihrer Abgabe, geschweige denn eine liebevolle Aufzucht mit den Elterntieren und eine ausreichend prägende frühe Sozialisationsphase als Welpe. Wir distanzieren uns von diesen Praktiken ebenso wie auch von den Käufern und preisdrückenden Interessenten, die diesen Markt wissentlich oder unwissentlich unterstützen.
Unsere Labradorbabys wachsen seit der Geburt tierärztlich betreut inmitten von Menschen gemeinsam mit ihrer Mama Wilma und ihrem Papa Lebowsky auf. Sie erhalten in der neunten und zehnten Lebenswoche eine Anfangssozialisation durch den Papa, sind von früh auf an Mensch und Tier gewöhnt, können ihr rassetypisches Wesen also frei und voll entfalten. Obwohl wir keine Züchter sind, bieten wir damit eine mehr als optimale Umgebung für unsere Racker. Unser Interesse ist es, die Hunde ausschließlich an Interessenten weiterzugeben, die diese Rahmenbedingungen wertschätzen können und sich über die Qualitäten und Pflichten eines Hundehalters im Klaren sind.
Unabhängig, wo Sie welchen Welpen erwerben, raten wir Ihnen, sich immer über die genauen Lebensumstände, den Ort des Aufwachsens und beide Elterntiere des Welpen zu informieren. Seriöse Züchter wie Hundehalter verstehen dies als Qualität, nicht als Belastung oder Nerverei. Lesen Sie unbedingt diesen Artikel von der Internetseite des Vereins Retriever in Not e.V.. Auch, wenn wir selbst unsere Welpen privat verkaufen (jedoch dies unser erster und einziger Wurf ist bzw. bleiben wird), stehen wir hinter den dort getroffenen Aussagen.